Trancelogik und Trancesprache (Teil 7/7)

Metaphern

Sobald sich der Patient bereits in Trance befindet, eignen sich Metaphern besonders gut um die suggerierte Idee bildhaft in seinem Gedankenprozess zu verankern. Beispielsweise können Umwandlungsprozesse mit der Metapher einer Raupe, welche sich in einen Schmetterling verwandelt, suggeriert werden. Ergründungsprozesse hingegen können durch eine Zwiebel, welche Schicht für Schicht geschält wird, beschrieben werden. So kann man für fast jede Situation eine passende Metapher in die Hypnose einbauen und so den Umgang mit Hypnose lernen. Ob es das Loslassen von schädigenden Gedanken oder das Stärken von gewünschten Eigenschaften ist, alles kann durch Metaphern bewusst gestärkt werden. Daher können bspw. auch Schuldgefühle durch eine Suggestion verursacht, bzw. der Hypnotisierte in die Situation in welcher er sich schuldig fühlt gebracht, und anschliessend diese Gefühle in etwas Positives gewandelt werden, um so den Heilungsprozess zu unterstützen. Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 7/7)“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 6/7)

Doppelinduktion

Unter der Doppelinduktion versteht man die Zusammenarbeit von zwei HypnotiseurInnen, die einen oder auch mehrere Patienten gleichzeitig behandeln. Das hat den offensichtlichen Vorteil, dass sich die Hypnotisierenden gegenseitig entlasten und ergänzen können. Zudem können sie ihre gesammelte Erfahrung im Bereich der Verbalisierung der Suggestionen anwenden und die beiden verschiedenen, authentischen und professionellen Trancestimmen gezielt einsetzen. Im Laufe der Zeit entwickelt jeder Hypnotiseur seine ganz eigene Sprache, die sich unterschiedlich auf die Patienten auswirken kann. Mithilfe der Kombination aus beiden Sprachen und Stimmen wirken die zur Trance förderlichen Faktoren von beiden auf das Subjekt ein. Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 6/7)“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 5/7)

Die Verknüpfungen

Wer schon einmal einen Hypnose-Kurs oder eine Hypnose-Ausbildung absolviert hat, hat mit grosser Sicherheit schon einmal von „Verknüpfungen“ gehört. Es ist wichtig, zwei oder auch mehrere Botschaften miteinander verknüpfen zu können. Dadurch können sie vom Patienten sehr gut angenommen werden. Man kann sie nach Wirkstärke in ein bestimmtes Schema einteilen. Dabei stehen x und y für die Aussagen, die miteinander verknüpft werden sollen. Das Schema sieht dabei wie folgt aus: Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 5/7)“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 4/7)

Auch das VAK(OG)-System ist Teil jeder Hypnose-Ausbildung und sollte in der Therapie zum Einsatz kommen. Viele Menschen, die Hypnose lernen wollen und sich mit dem Thema beschäftigen, haben diesen Ausdruck wahrscheinlich schon einmal gehört. Sie vielleicht auch? Doch worum handelt es sich dabei genau? Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 4/7)“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 3/7)

Im dritten Teil zum Thema Trancesprache und Trancelogik geht es nun im Detail um die Veränderungen in den eigenen Sprachmustern. Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 3/7)“

Trance-Phänomene

Für die Charakterisierung eines Trance-Zustands gibt es dutzende typische psychische und körperliche Kennzeichen. Die meisten dieser Phänomene sind von klinischer Bedeutung, denn sie geben dem Hypnotiseur Aufschluss über die Wirkung der Hypnose, die Suggestibilität und die Tiefe der Trance. Zudem können sie Aufschluss über die psychische Erregung geben und für die Befragung des Klienten dienen. Im folgenden Abschnitt sind einige Beispiele für mögliche Trance-Phänomene aufgeführt. Weiterlesen „Trance-Phänomene“

Hypnotischer Rapport

Der sogenannte “Rapport” ist nicht nur im Bereich der Hypnose zu finden, sondern kennzeichnet den Aspekt der Beziehung, der sich zwischen einem Therapeuten und dem Patienten ergibt. Gekennzeichnet ist er stets durch ein gegenseitiges Vertrauen und durch Wertschätzung auf beiden Seiten. Hypnose zu lernen ist nicht einfach und beinhaltet sehr viele Bereiche. Weiterlesen „Hypnotischer Rapport“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 2/7)

Wenn wir von der modernen Hypnose sprechen, so geben wir der Suggestion einen grossen Stellenwert. Vor allem die Fremdsuggestion ist ohne besondere Hilfsmittel praktisch nicht möglich. Diese Hilfsmittel sind meist wichtige sprachliche Begriffe, deren wir uns während der Hypnose bedienen. Man sagt, dass unser “Wille” uns normalerweise daran hindert, in Trance zu gehen. Beinahe in jedem Hypnosekurs bzw. wenn wir Hypnose lernen, wird uns dies gleich zu Beginn klargemacht. Damit es also zur Trance kommt, benötigen wir eine bestimmte Art und Weise der Kommunikation. Nur dann ist uns eine Änderung des Bewusstseinszustands möglich. Vielleicht fragst du dich nun: Wie kann man die Sprache einsetzen, damit die Trance herbeigeführt und auch aufrechterhalten werden kann? Wie schafft man es eine möglichst hohe Qualität der Trance zu erreichen? Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 2/7)“

Moderne Hypnose und Milton H. Erickson

Wer hat die Hypnosetechniken, wie wir sie heute kennen, massgeblich geprägt?

Der aus Amerika stammende Psychiater namens “Milton H. Erickson” ist für die moderne Hypnose, wie wir sie heute kennen, sehr bedeutsam. In seinen Therapieformen arbeitete der Physiker vor allem mit suggestiven, indirekten Techniken. Dies bedeutet, dass er für seine Therapie stets Metaphern und Geschichten verwendete. (Diese Technik wird auch als “permissive storytelling” bezeichnet). Milton H. Erickson schaffte es somit sich von der klassischen Hypnose und ihren Fremdsuggestionen abzugrenzen. Zusammen mit dem Schüler “Ernest L. Rossi”, der zum Juniorautor wurde, beschreibt der Psychiater in seinen Fallbüchern der Jahre 1976 bis 1981 seine spezielle Vorgehensweise. Die Bücher ermöglichen es uns heute einen tiefen Einblick in sein therapeutisches Wissen zu erlangen. Neben den Fallbüchern findest du auch zahlreiche weitere Schriften von Erickson, die für jede Hypnoseausbildung von grosser Bedeutung sind.

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Einführung in die medizinische Hypnose

Die medizinische Hypnose beschreibt ein kraftvolles Verfahren, um einen strukturierten und kontrollierten Zugang zum Unbewussten der Patient/Innen zu schaffen und dort positive Veränderungen zu bewirken. Sie ist eine der weltweit ältesten Behandlungsmethoden. Die heute am weitesten verbreitete Form der medizinischen Hypnose geht auf den Amerikanischen Psychiater Milton H. Erickson zurück. Im Gegensatz zu den bisher weit verbreiteten sehr unterschiedlichen direkten Hypnoseverfahren fand er einen indirekten und damit, längerfristig gesehen, wirkungsvolleren Zugang in das Unbewusste seiner Patient/Innen. Weiterlesen „Einführung in die medizinische Hypnose“