Trancetiefe

Der Zustand des normalen Wachbewusstseins geht fliessend in den Trancezustand über und erreicht nacheinander verschiedene Stufen oder Ebenen. Prinzipiell ist jeder trancefähig und der Grossteil der Menschen erreicht auch eine mittlere Trance, wobei einige sogar eine tiefe Trance erlangen. Im Allgemeinen kann man aber davon ausgehen, dass für therapeutische Suggestionen ein leichter bis mittlerer hypnotischer Zustand völlig ausreichend ist. Weiterlesen „Trancetiefe“

Ablauf einer Hypnoseinduktion

Generell kann die Hypnoseinduktion, wie nachfolgend beschrieben, grob in einzelne Phasen unterteilt werden. Vor Beginn einer Intervention sollte aber, sowie auch bei anderen Therapieformen, zuerst die Indikation aus medizinischen, psychosomatischen oder psychotherapeutischen Gründen gestellt sein. Eine weitere Voraussetzung einer erfolgreichen Hypnosesitzung ist die Vorbereitung des Patienten. Dazu gehört das Aufklärungsgespräch, die geeignete Charakterisierung der Hypnose als autosuggestives Verfahren und der Abbau von Ängsten und Vorurteilen. Weiterlesen „Ablauf einer Hypnoseinduktion“

Tranceinduktion: Allgemeines zu Induktionstechniken

In diesem Blogbeitrag soll näher auf Möglichkeiten zur Tranceinduktion eingegangen werden. Die Zahl der Techniken, welche zur Tranceinduktion genutzt werden, ist praktisch unüberschaubar, hat doch jeder Hypnotiseur seine eigene Arbeitsweise und Vorlieben. Und auch das von Milton Erickson propagierte klientenzentrierte Arbeiten verlangt von uns als Hypnotherapeuten einen individuellen Zugang zum Hypnotisanden. In diesem Blogbeitrag werden einige praktisch anwendbare Induktionstechniken vorgestellt und der Anstoss zum etwaigen Entwickeln eigener Methoden auf Basis der beschriebenen Techniken gegeben. Weiterlesen „Tranceinduktion: Allgemeines zu Induktionstechniken“

Unterschiede zwischen Hypnotherapie und medizinischer Hypnose

Was sind die Unterschiede zwischen einer Hypnotherapie und einer medizinischen Hypnose? Dieser Blogbeitrag stellt die beiden Verfahren gegenüber und gibt Aufschluss darüber, wann eine medizinische Hypnose sinnvoll ist als auch bei welchen Kontraindikationen sie nicht angewendet werden kann. Weiterlesen „Unterschiede zwischen Hypnotherapie und medizinischer Hypnose“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 4/7)

Auch das VAK(OG)-System ist Teil jeder Hypnose-Ausbildung und sollte in der Therapie zum Einsatz kommen. Viele Menschen, die Hypnose lernen wollen und sich mit dem Thema beschäftigen, haben diesen Ausdruck wahrscheinlich schon einmal gehört. Sie vielleicht auch? Doch worum handelt es sich dabei genau? Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 4/7)“

Trance-Phänomene

Für die Charakterisierung eines Trance-Zustands gibt es dutzende typische psychische und körperliche Kennzeichen. Die meisten dieser Phänomene sind von klinischer Bedeutung, denn sie geben dem Hypnotiseur Aufschluss über die Wirkung der Hypnose, die Suggestibilität und die Tiefe der Trance. Zudem können sie Aufschluss über die psychische Erregung geben und für die Befragung des Klienten dienen. Im folgenden Abschnitt sind einige Beispiele für mögliche Trance-Phänomene aufgeführt. Weiterlesen „Trance-Phänomene“

Hypnotischer Rapport

Der sogenannte “Rapport” ist nicht nur im Bereich der Hypnose zu finden, sondern kennzeichnet den Aspekt der Beziehung, der sich zwischen einem Therapeuten und dem Patienten ergibt. Gekennzeichnet ist er stets durch ein gegenseitiges Vertrauen und durch Wertschätzung auf beiden Seiten. Hypnose zu lernen ist nicht einfach und beinhaltet sehr viele Bereiche. Weiterlesen „Hypnotischer Rapport“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 2/7)

Wenn wir von der modernen Hypnose sprechen, so geben wir der Suggestion einen grossen Stellenwert. Vor allem die Fremdsuggestion ist ohne besondere Hilfsmittel praktisch nicht möglich. Diese Hilfsmittel sind meist wichtige sprachliche Begriffe, deren wir uns während der Hypnose bedienen. Man sagt, dass unser “Wille” uns normalerweise daran hindert, in Trance zu gehen. Beinahe in jedem Hypnosekurs bzw. wenn wir Hypnose lernen, wird uns dies gleich zu Beginn klargemacht. Damit es also zur Trance kommt, benötigen wir eine bestimmte Art und Weise der Kommunikation. Nur dann ist uns eine Änderung des Bewusstseinszustands möglich. Vielleicht fragst du dich nun: Wie kann man die Sprache einsetzen, damit die Trance herbeigeführt und auch aufrechterhalten werden kann? Wie schafft man es eine möglichst hohe Qualität der Trance zu erreichen? Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 2/7)“

Moderne Hypnose und Milton H. Erickson

Wer hat die Hypnosetechniken, wie wir sie heute kennen, massgeblich geprägt?

Der aus Amerika stammende Psychiater namens “Milton H. Erickson” ist für die moderne Hypnose, wie wir sie heute kennen, sehr bedeutsam. In seinen Therapieformen arbeitete der Physiker vor allem mit suggestiven, indirekten Techniken. Dies bedeutet, dass er für seine Therapie stets Metaphern und Geschichten verwendete. (Diese Technik wird auch als “permissive storytelling” bezeichnet). Milton H. Erickson schaffte es somit sich von der klassischen Hypnose und ihren Fremdsuggestionen abzugrenzen. Zusammen mit dem Schüler “Ernest L. Rossi”, der zum Juniorautor wurde, beschreibt der Psychiater in seinen Fallbüchern der Jahre 1976 bis 1981 seine spezielle Vorgehensweise. Die Bücher ermöglichen es uns heute einen tiefen Einblick in sein therapeutisches Wissen zu erlangen. Neben den Fallbüchern findest du auch zahlreiche weitere Schriften von Erickson, die für jede Hypnoseausbildung von grosser Bedeutung sind.

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Einführung in die medizinische Hypnose

Die medizinische Hypnose beschreibt ein kraftvolles Verfahren, um einen strukturierten und kontrollierten Zugang zum Unbewussten der Patient/Innen zu schaffen und dort positive Veränderungen zu bewirken. Sie ist eine der weltweit ältesten Behandlungsmethoden. Die heute am weitesten verbreitete Form der medizinischen Hypnose geht auf den Amerikanischen Psychiater Milton H. Erickson zurück. Im Gegensatz zu den bisher weit verbreiteten sehr unterschiedlichen direkten Hypnoseverfahren fand er einen indirekten und damit, längerfristig gesehen, wirkungsvolleren Zugang in das Unbewusste seiner Patient/Innen. Weiterlesen „Einführung in die medizinische Hypnose“