Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 5 von 5

Trance und Rapport

Jeder Mensch durchlebt am Tag mehrere Trancen: Sogenannte Alltagstrance. Beispiele hierfür sind das lange und monotone Fahren auf der Autobahn, der Priester, welcher seine Predigen in Kirche vorträgt, oder das Kind, das malt oder seine Lieblingsserie schaut und dabei vollkommen darin einzutauchen scheint. Eine passende prägnante Beschreibung für Trance ist die „Fokussierte Aufmerksamkeit“. Weiterlesen „Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 5 von 5“

Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 4 von 5

Bewusstes und Unbewusstes

Das „Ich“

Das eigene Fühlen, Denken und die eigene Biographie prägen Werte und das Selbstbild und machen das „Ich“ zu einer Identifikation mit einer eigenen Person. Bisher haben wir noch keine befriedigende Antwort gefunden, was dieses „Ich“ eigentlich sein soll. Man ist heutzutage noch weit davon entfernt, eine Theorie des menschlichen Denkens oder des Bewusstseins mit den heutigen technischen Mitteln (EEG und MEG) ausreichend zu erklären. Damit beweist die Hirnforschung nicht, dass es so etwas wie ein „Ich“ nicht gibt. Es sagt lediglich aus, dass unser gefühltes „Ich“ einen unglaublich komplexen Vorgang im Gehirn darstellen muss. Weiterlesen „Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 4 von 5“

Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 3 von 5

Das persönliche Gespräch

Das Gespräch zwischen zwei Personen kann geprägt sein von Fehlern. Um diese zu vermeiden, ist es sinnvoll, sich an gewisse Regeln zu halten, die die Kommunikation erleichtern. Der wichtigste Grundsatz lautet: „Ich bin okay, du bist okay.“ Jedes Ungleichgewicht würde Widerstand erzeugen. Weiterlesen „Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 3 von 5“

Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 2 von 5

Suggestionen

Suggestionen sind eine gute Möglichkeit, etwas im Unterbewusstsein zu verankern, sofern sie richtig angewendet werden. Aufgrund der Tatsache, dass das Bewusste und Unbewusste oft zwei unterschiedliche Dinge erreichen wollen, ist es durch Suggestionen möglich, beides in die gleiche Richtung zu lenken. Es gibt unzählige Beispiele, bei denen man sich etwas bewusst vornimmt und dann aber sehr rasch daran scheitert, weil das Unterbewusstsein hier nicht mitspielt und aus einer eigentlich gut gemeinten Schutzfunktion gegen dieses Ziel gegensteuert. Weiterlesen „Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 2 von 5“

Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 1 von 5

Würde man Hypnoakupunktur als einen Bogen ansehen, könnte man am einen Ende die Hypnose durch das gesprochene Wort, am anderen Ende den Stich der Nadel sehen. Dieser Bogen spannt sich im wahrsten Sinne des Wortes vom Punkt der reinen Intuition als Ausgangspunkt der verbalen Suggestion über die Verwendung des „magnetischen Fluidums“ im Sinne der Nichtberührung während der mesmerischen Passes weiter über die Berührung im Sinne des Therapeutic Touch, die sanft und zart ist, gefolgt vom festen Druck in der Akupressur mit dem Gipfel als Akupunktur, wo tatsächlich ein Trauma gesetzt wird. Aus diesem therapeutischen Bogen wird mit einem Mal die Ursache für den Erfolg dieses mächtigen Instruments der Hypnoakupunktur sichtbar. Die Methode kanalisiert die Intention zur Heilung einerseits über den Geist, gleichzeitig aber auch durch die minimalinvasive, korrektive Störung der physischen Integrität: als würde man am kleinen Steuerrad eines riesigen Schiffs sitzen. Weiterlesen „Heilende Kommunikation am Beispiel von NLP und Hypnose – Teil 1 von 5“

Die „indirekte“ Induktionsmethode nach Erickson, Teil 3 von 3

Trancesprache und Trancelogik

In Trance zu gehen, liegt normalerweise ausserhalb der Möglichkeit des Willens. Daher ist für die Induktion einer Trance eine spezielle Kommunikationsweise vonnöten, um eine Veränderung des Bewusstseinszustandes hervorzurufen.

Der Therapeut spricht dabei langsam, lässt kurze Pausen bewusst zu und betont mit seiner Stimmlage die Passagen der Müdigkeit und Entspannung, indem er die Tonlage seiner Stimme senkt. Die Sprechgeschwindigkeit bleibt ruhig-monoton, sodass der Patient die Instruktionen als angenehmen Redefluss und nicht als Eile oder Drängen empfindet. Reizmonotonie ist aber nicht nur durch die Stimmlage des Therapeuten gegeben, sondern auch inhaltlich durch Wiederholungen. Weiterlesen „Die „indirekte“ Induktionsmethode nach Erickson, Teil 3 von 3″

Die „indirekte“ Induktionsmethode nach Erickson, Teil 2 von 3

Was versteht man unter Beiläufigkeit?

Jeder kennt dieses Phänomen, wenn man sich an etwas Bestimmtes bewusst erinnern will, es einem solange man darüber nachdenkt, aber nicht einfällt – es liegt einem sozusagen auf der Zunge. Die bewusste Beschäftigung mit einem Inhalt scheint oft die gewünschte Reaktion zu erschweren. Augenscheinlich ist eine solche Behinderung auch bei verschiedenen autonomen Reaktionen, etwa dem Einschlafen, der Angstminderung oder der sexuellen Erregung. Ausserdem sind Probleme häufig in kognitiven und emotionalen Schemata derart eingebettet, dass die Lösung, die ein Verlassen des Schemas verlangt, durch die bewusste Aufmerksamkeit erschwert werden kann. Der Therapeut erhöht daher die Akzeptanz wenn er wichtige Inhalte beiläufig äussert. Beiläufigkeit kann durch indirekte Formulierungen, durch die Verwendung der Einstreutechnik und den Einsatz von Metaphern, Anekdoten und Geschichten erreicht werden. Weiterlesen „Die „indirekte“ Induktionsmethode nach Erickson, Teil 2 von 3″

Die „indirekte“ Induktionsmethode nach Erickson, Teil 1 von 3

Milton Hyland Erickson war ein sehr innovativer, amerikanischer Psychotherapeut, der vor allem wegen seiner vielseitigen Therapiemethoden und Techniken für die Klinische Hypnose so bedeutungsvoll wurde. Der Umstand, dass die Lähmungen zweier nacheinander aufgetretenen Polio-Infektionen ihn körperlich stark einschränkten und an den Rollstuhl fesselten, beeinflusste auch in entscheidendem Masse seine diagnostische und therapeutische Vorgehensweise. Dadurch war er nämlich fast ausschliesslich auf die Beobachtungen seiner Umwelt angewiesen. Er begab sich stets auf das Niveau des Patienten, akzeptierte dessen Wünsche und Gefühle und passte sich mit seinen Methoden flexibel an ihn an. Dies setzt einerseits viel Kreativität, Spontaneität und Methodenbreite voraus, andererseits eine besondere Beobachtungsgabe, um diese Wahrnehmungen für die Suggestionsformulierungen nutzbar zu machen. Weiterlesen „Die „indirekte“ Induktionsmethode nach Erickson, Teil 1 von 3″

Klassische bzw. „direkte“ Induktionsmethoden, Teil 3 von 3

Visuelle Fixation/Blickfixation

Bei der Erwähnung des Begriffs Hypnose haben viele Menschen sofort ein gewisses Bild im Kopf. Durch die eindrucksvolle Stilisierung in Buch, Film und Fernsehen von Hypnose als Instrument zum Herbeiführen einer Willenlosigkeit mittels Augenkontakt, Finger oder Pendel, hat sich in unser aller Vorstellung eine Idee verfestigt, welche wir beim Gedanken an Hypnose reaktivieren. Am ehesten dieser Vorstellung – von Technik, nicht von Wirkung – entspricht die Visuelle Fixationsmethode. Durch derartige Vorstellungen geschaffene eventuelle Resistenzen – insbesondere in Bezug auf die befürchtete Willenlosigkeit – sollten vom Hypnotiseur im Vorfeld angesprochen und entkräftet werden. Weiterlesen „Klassische bzw. „direkte“ Induktionsmethoden, Teil 3 von 3“

Dr. med. Clemens Kaindlstorfer stellt sich vor – ein privates Interview

Ihr Hypnose-Coach Dr. med. Clemens Kaindlstorfer stellt sich vor

In unserem heutigen Blogpost möchte ich Ihnen unseren Augenarzt und Hypnose-Coach, Dr. med. Clemens Kaindlstorfer, etwas näher vorstellen. Im Interview spricht Clemens über berufliche Herausforderungen und seine Vision, gibt private Einblicke in seine bisher eindrücklichste Reise und verrät, worauf er in seinem Leben nicht verzichten könnte. Weiterlesen „Dr. med. Clemens Kaindlstorfer stellt sich vor – ein privates Interview“

Klassische bzw. „direkte“ Induktionsmethoden, Teil 2 von 3

Konfusionstechnik: Konfusion ist ebenso eine effektive Induktionsmethode

Zu den wirkungsvollsten Methoden der Trance-Einleitung und Vertiefung zählt die Verwirrung. Die neurologische Forschung hat ergeben, dass unser Gehirn nur eine begrenzte Aufnahmekapazität hat und sobald die angebotene Informationsmenge diese übersteigt, stösst das Gehirn an seine natürliche Grenze und Konfusion entsteht. Konfusion ist aber ein unangenehmer Zustand, den man nicht lange ertragen möchte und so gleitet man in Trance, wo das Konfusionsgefühl nicht existiert. Weiterlesen „Klassische bzw. „direkte“ Induktionsmethoden, Teil 2 von 3“

Klassische bzw. „direkte“ Induktionsmethoden, Teil 1 von 3

Die Unterteilung in direkte und indirekte Methoden der Hypnoseinduktion hat sich historisch entwickelt und soll hier nur der Vollständigkeit halber angeführt werden. Die Verwendung der klassischen, manchmal auch als autoritär bezeichneten Form, wie sie zu Zeiten Freuds angewandt wurde, ist heutzutage kaum mehr üblich. Mittels solch direktiver Standardformulierungen wie „Schauen Sie fest auf diesen Punkt. Ihre Augen werden müde. Entspannen Sie sich.“, könnte nur eine Minderheit von Klienten, welche über eine starke Suggestibilität sowie ein hohes Mass an Folgebereitschaft verfügen muss, in Trance geführt werden. Um ein weitaus grösseres Klientel anzusprechen, musste sich die Hypnotherapie mit dem Vermeiden von Widerständen auseinandersetzen. Auch Sie, werter Leser, würden wohl eher einer höflichen Bitte, als einem fordernden Befehl Folge leisten. Die dem heutigen Zeitgeist entsprechende neuere Form ist daher stark am Verhalten des Patienten orientiert und darauf bedacht, die Therapeuten-Klient-Beziehung als eine Einheit zu sehen, in der partnerschaftlich mit dem Patienten kooperiert wird. Weiterlesen „Klassische bzw. „direkte“ Induktionsmethoden, Teil 1 von 3“

Geschichte der Hypnose

Die Hypnose kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Ihre Tradition reicht ungefähr 4000 Jahre zurück. Dieser Beitrag widmet sich der Hypnose Geschichte von ihren Anfängen bis in die Neuzeit. Weiterlesen „Geschichte der Hypnose“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 7/7)

Metaphern

Sobald sich der Patient bereits in Trance befindet, eignen sich Metaphern besonders gut um die suggerierte Idee bildhaft in seinem Gedankenprozess zu verankern. Beispielsweise können Umwandlungsprozesse mit der Metapher einer Raupe, welche sich in einen Schmetterling verwandelt, suggeriert werden. Ergründungsprozesse hingegen können durch eine Zwiebel, welche Schicht für Schicht geschält wird, beschrieben werden. So kann man für fast jede Situation eine passende Metapher in die Hypnose einbauen und so den Umgang mit Hypnose lernen. Ob es das Loslassen von schädigenden Gedanken oder das Stärken von gewünschten Eigenschaften ist, alles kann durch Metaphern bewusst gestärkt werden. Daher können bspw. auch Schuldgefühle durch eine Suggestion verursacht, bzw. der Hypnotisierte in die Situation in welcher er sich schuldig fühlt gebracht, und anschliessend diese Gefühle in etwas Positives gewandelt werden, um so den Heilungsprozess zu unterstützen. Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 7/7)“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 6/7)

Doppelinduktion

Unter der Doppelinduktion versteht man die Zusammenarbeit von zwei HypnotiseurInnen, die einen oder auch mehrere Patienten gleichzeitig behandeln. Das hat den offensichtlichen Vorteil, dass sich die Hypnotisierenden gegenseitig entlasten und ergänzen können. Zudem können sie ihre gesammelte Erfahrung im Bereich der Verbalisierung der Suggestionen anwenden und die beiden verschiedenen, authentischen und professionellen Trancestimmen gezielt einsetzen. Im Laufe der Zeit entwickelt jeder Hypnotiseur seine ganz eigene Sprache, die sich unterschiedlich auf die Patienten auswirken kann. Mithilfe der Kombination aus beiden Sprachen und Stimmen wirken die zur Trance förderlichen Faktoren von beiden auf das Subjekt ein. Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 6/7)“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 5/7)

Die Verknüpfungen

Wer schon einmal einen Hypnose-Kurs oder eine Hypnose-Ausbildung absolviert hat, hat mit grosser Sicherheit schon einmal von „Verknüpfungen“ gehört. Es ist wichtig, zwei oder auch mehrere Botschaften miteinander verknüpfen zu können. Dadurch können sie vom Patienten sehr gut angenommen werden. Man kann sie nach Wirkstärke in ein bestimmtes Schema einteilen. Dabei stehen x und y für die Aussagen, die miteinander verknüpft werden sollen. Das Schema sieht dabei wie folgt aus: Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 5/7)“

Trancelogik und Trancesprache (Teil 3/7)

Im dritten Teil zum Thema Trancesprache und Trancelogik geht es nun im Detail um die Veränderungen in den eigenen Sprachmustern. Weiterlesen „Trancelogik und Trancesprache (Teil 3/7)“